Stillzeit
Hervorragende Muttermilch

Die Redewendung „Ein Kind kostet einen Zahn“ erinnert an Zeiten, in denen Frauen mit viel Nachwuchs aufgrund mangelhafter Ernährung (und geringer Kalziumzufuhr) Zähne lassen mussten. Denn wie in der Schwangerschaft ist auch beim Stillen die Aufnahme von ausreichend Kalzium und anderen Mikronährstoffen wichtig für Mamas und Babys Gesundheit. Mit frischem, abwechslungsreichem Essen ist es möglich, dem erhöhten Bedarf gerecht zu werden; in manchen Fällen können Jungmamis auch zu Ergänzungspräparaten greifen.

Dies gilt auch für das „Sonnenvitamin D“ – es wird bei Sonneneinstrahlung in der menschlichen Haut gebildet. In der dunklen Jahreszeit ist in unseren Breitengraden die Synthese des für den Knochenbau sehr wichtigen Vitamins eingeschränkt. Ihr Gynäkologe kann Ihnen beratend zur Seite stehen, wenn Sie unsicher sind, ob Sie und Ihr Baby (über die Muttermilch) ausreichend versorgt sind.

Einige Speisen sollten gemieden werden – zum Beispiel blähende Lebensmittel (Kohl, Hülsenfrüchte, Zwiebeln usw.), scharfe Gewürze und Zitrusfrüchte. Die beiden Letzteren können bei manchen Säuglingen zum Wundwerden führen. Doch jedes Mutter-Kind-Duo reagiert ein wenig anders. Es ist also anzuraten, verschiedene Lebensmittel vorerst in kleiner Menge zu testen. Einige Kinder reagieren auch allergisch, wenn ihre Mutter Kuhmilcheiweiß zu sich nimmt.

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