Klasse statt Masse
Schmausen in den Wechseljahren
Im fünften Lebensjahrzehnt einer Frau wird früher oder später der Zyklus unregelmäßig – die Wechseljahre sind da. Beschwerden wie Hitzewallungen oder Nervosität machen sich bei vielen Frauen bemerkbar ebenso wie „Speckrollen“ an bisher ungewohnten Stellen. Um den „Matronenspeck“ im Zaum zu halten, heißt es nun den Konsum von tierischen Fetten und Süßigkeiten einzuschränken.
Der ganze Körper befindet sich jetzt in einer „Umbauphase“. Der Grundumsatz (und damit der Energiebedarf) sinkt, nicht aber der Bedarf an hochwertigen Lebensmitteln. Dazu gehören Gemüse, Kaltwasserfisch, mageres Fleisch, Obst, fettarme Milchprodukte, Pflanzenkeimlinge, Sprossen (auf hygienisch einwandfreie Herkunft achten!) sowie Sämereien oder kalt gepresste Pflanzenöle. Miso, Tofu und Sojamilch sind reich an Isoflavonen – diese Phytoöstrogene gelten als sanfte Alternative zur medikamentösen Hormonersatztherapie.
Kräutertees (Salbei, Frauenmantel, Hirtentäschel) helfen bei Schweißausbrüchen. Außerdem ist eine ausreichende (und oft unterschätzte) Flüssigkeitszufuhr wichtig für die in dieser Zeit besonders „durstige“ Haut.